Cybercrime ist längst ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Mit über 65.000 polizeilich erfassten Fällen (Dunkelziffer weitaus höher) reicht das Spektrum vom Identitätsdiebstahl bis zur digitalen Erpressung. Besonders gefährdet: Kleine und mittelständische Unternehmen mit oft lückenhaftem Schutz.
👤 Cybercrime kann heute jeder
Vom Hacker zum digitalen Kriminellen
Das Bild des tageslichtscheuen Computerfreaks ist veraltet. Ging es früher um technische Herausforderungen, steht heute die Schädigung oder Bereicherung im Mittelpunkt. Dank "Hackerequipment" aus Foren und Video-Anleitungen kann heute jeder mit Grundkenntnissen zum Täter werden – Programme werden oft einfach nur noch "zusammengeklickt".
Motive jenseits des Geldes
Nicht immer ist Geld das Ziel. Rache (z.B. durch entlassene Mitarbeiter), Ideologie oder schlichte Neugier von "Script Kiddies" treiben die Fallzahlen nach oben. Jedes Unternehmen kann dabei nicht nur zum Opfer, sondern auch zum unfreiwilligen Helfer werden.
⚖️ Opfer und Mitverursacher
Durchschnittliche Schadenshöhe
Wer seinen Datenbestand unzureichend sichert, gilt rechtlich oft als Mitschuldiger, wenn Dritte dadurch geschädigt werden. Die Rechtsprechung (IT-Sicherheitsgesetz, DSGVO) ist hier eindeutig.
Lesen Sie weiter in Teil II: Die verschiedenen Formen der Cyberkriminalität.
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